Elektroinstallation Neu- & Umbau

Ob Einfamilienhaus-Neubau, Komplettsanierung im Altbau oder Küchenumbau: Eine durchdachte Elektroinstallation schafft Sicherheit, Komfort und Reserve für Wärmepumpe, PV oder Wallbox. Ihre Anfrage geht an einen Schweizer Elektroinstallationsbetrieb mit Installationsbewilligung des ESTI.

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Arbeitssituation für Elektroinstallation Neu- & Umbau
Die Ausführung erfolgt durch den vermittelten Elektrofachbetrieb.

Leistungsumfang & Abdeckungen:

  • Rohbau-Installationen (UP-Leitungen, Kabelzug, Dosen & Trassen)
  • Altbausanierung (Ersatz alter Stoff- und Aluleitungen, Umstellung der klassischen Nullung)
  • Küchen- & Bad-Elektrik nach NIN 2020 / NIN 2025 (Schutzbereiche 0/1/2)
  • Baustrom & temporäre Bauprovisorien für Baustellen
  • Installationsanzeige & Hausanschluss beim Netzbetreiber (Elektrizitätswerk)
  • Elektroplanung & Projektierung (B2B, Architekten, GU)

Was kostet eine Elektroinstallation im Einfamilienhaus?

Eine Pauschale pro Haus gibt es nicht, weil der Preis an Stückzahlen hängt: Anzahl Stromkreise, Steckdosen, Schalter und Leuchtenanschlüsse, Laufmeter Leitung, Grösse des Verteilers. Als Orientierung nennen Schweizer Kostenübersichten (Stand 2026): • Erneuerung der Elektroinstallation im Altbau: CHF 5'000 bis 35'000, je nach Umfang • Stundensatz Elektriker in der Schweiz: rund CHF 80 bis 150 • Einzelaufträge wie eine Deckenlampe aufhängen: CHF 150 bis 200 Für einen Neubau gibt es keine seriöse Einheitszahl — dort bestimmen Ausstattung (Anzahl Dosen pro Raum, Smart Home, Aussenbeleuchtung) und Vorleistungen für PV, Wärmepumpe und Wallbox den Betrag. Eine belastbare Zahl liefert die Offerte nach Planbesprechung.

Altbau: Was die Kosten neben dem Elektriker treibt

Im bewohnten Altbau ist die Elektroarbeit oft nur ein Teil der Rechnung. Unterputz-Leitungen brauchen Schlitze, die danach der Gipser schliesst und der Maler überstreicht. Wer ohnehin renoviert, legt die Elektrik deshalb in dieselbe Bauphase. Aufputz-Kanäle oder das Nachziehen in vorhandene Rohre sparen Nebenarbeiten, sind aber nicht überall möglich. In Bauten vor 1990 können Spachtelmassen und Plattenkleber Asbest enthalten; vor dem Schlitzen ist dann eine Schadstoffabklärung nötig.

Alte Leitungen und Kabelfarben: Messen statt raten

In älteren Schweizer Bauten finden sich Stoffkabel, Aluleitungen oder die klassische Nullung (Schema III), bei der Neutral- und Schutzleiter kombiniert sind. Bei einer Sanierung werden die betroffenen Stromkreise in der Regel auf ein System mit separatem Schutzleiter (TN-S) umgestellt. Vor der Harmonisierung der Farbcodes waren andere Aderfarben üblich — in einem Altbau sagt die Farbe deshalb nicht zuverlässig, welcher Leiter was ist. Das klärt nur eine Messung durch die Fachperson.

Was dürfen Sie selber machen? Die Grenze nach NIV Art. 16

Die Niederspannungs-Installationsverordnung erlaubt Laien nur wenig: In selbst bewohnten Räumen dürfen Lampen und Leuchten montiert und einzelne Schalter oder Steckdosen in bestehenden, einphasigen Installationen hinter einem FI-Schutzschalter ersetzt werden (NIV Art. 16, BFB). Neue Leitungen, Arbeiten am Sicherungskasten, 400-V-Anschlüsse sowie Arbeiten in Nassräumen gehören zu einem Betrieb mit Installationsbewilligung.

Entscheidungshilfe & Praxistipps:

  • Definieren Sie frühzeitig die Anzahl Steckdosen pro Raum (im Wohnzimmer eher 4–6 als 2).
  • Planen Sie durchgehende Leerrohre (M20/M25) für spätere Netzwerk-, PV- oder Wallbox-Erweiterungen ein.
  • Legen Sie Elektro-, Gipser- und Malerarbeiten im Altbau in dieselbe Bauphase — das spart Nacharbeiten.
  • Lassen Sie bei Bauten, die älter als 20 Jahre sind, den Zustand des Hauptverteilers prüfen.

Häufige Fragen (FAQ)

Was kostet es, die Elektrik im Haus zu erneuern?

Für die Erneuerung der Elektroinstallation im Altbau nennen Schweizer Kostenübersichten CHF 5'000 bis 35'000, je nach Umfang (Stand 2026). Die Spanne ist so breit, weil ein einzelnes Stockwerk und ein ganzes Haus mit neuem Verteiler kaum vergleichbar sind. Rechnen Sie im bewohnten Altbau zusätzlich mit Gipser- und Malerarbeiten für die Schlitze.

Wie wird eine Elektro-Offerte berechnet?

Üblich ist eine Aufstellung nach Positionen (Dosen, Schalter, Leitungen in Laufmetern, Verteiler, Schutzorgane) plus Stunden für nicht planbare Arbeiten. Der Stundensatz liegt in der Schweiz bei rund CHF 80 bis 150 (Schweizer Kostenübersichten, Stand 2026). Vergleichen Sie Offerten deshalb Position für Position, nicht nur am Endbetrag.

Darf ich Elektroinstallationen im Umbau selber machen?

Nur sehr eingeschränkt. Nach NIV Art. 16 dürfen Laien in selbst bewohnten Räumen Leuchten montieren und einzelne Schalter oder Steckdosen in bestehenden einphasigen Installationen hinter einem FI ersetzen. Neue Leitungen, Verteilerarbeiten und 400-V-Anschlüsse brauchen einen Betrieb mit Installationsbewilligung.

Welche Kabelfarben gelten heute?

Heute gelten Braun, Schwarz und Grau für die Aussenleiter (L1/L2/L3), Blau für den Neutralleiter und Gelb-Grün für den Schutzleiter. In Altbauten wurden andere Farben verwendet — dort ist die Farbe kein verlässlicher Hinweis, nur eine Messung.

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Kostenlos und unverbindlich. Ihre Angaben werden zur Bearbeitung an einen konzessionierten Schweizer Elektrofachbetrieb (NIV-Installationsbewilligung Art. 7/9) weitergeleitet.