Elektro-Notfall & Störungsbehebung

Plötzlich kein Strom oder eine knisternde Steckdose? Zuerst zählt, die Ursache richtig einzuordnen: Netzstörung, ausgelöste Sicherung oder ein Defekt in der Installation. Bei Brand, Rauch oder Verletzten gilt immer zuerst 118, 144 oder 112. Über das Formular erreichen Sie einen Fachbetrieb, aber keinen Notruf mit garantierter Reaktionszeit.

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Arbeitssituation für Elektro-Notfall & Störungsbehebung
Die Ausführung erfolgt durch den vermittelten Elektrofachbetrieb.

Leistungsumfang & Abdeckungen:

  • Fehlersuche nach Stromausfall im Gebäude
  • Fehlersuche & Isolationsmessung nach FI-Auslösung
  • Reparatur defekter Steckdosen, Schalter & Leitungen
  • Behebung von Kurzschlüssen & Leitungsschäden
  • Provisorische Wiederherstellung der Stromversorgung

Stromausfall: Wer ist zuständig?

• Auch Nachbarn und Strassenbeleuchtung ohne Strom: eine Netzstörung. Zuständig ist Ihr Netzbetreiber (in der Stadt Zürich ewz, im übrigen Kanton meist EKZ); die Störungsnummer steht auf der Website und der Stromrechnung. Ein Elektriker kann hier nichts tun. • Nur Ihre Wohnung oder Ihr Haus: Prüfen Sie im Sicherungskasten, ob ein FI- oder Leitungsschutzschalter unten steht. • Nur ein Raum oder Gerät: meist ein einzelner Leitungsschutzschalter oder ein defektes Gerät.

FI-Schalter ausgelöst: die ersten Schritte

Ziehen Sie im betroffenen Bereich alle Stecker und schalten Sie den FI wieder ein. Hält er, stecken Sie die Geräte einzeln wieder ein — löst er bei einem bestimmten Gerät aus, ist dieses defekt. Löst der FI auch ohne Geräte sofort wieder aus, liegt der Fehler in der festen Installation (etwa eine feuchte Aussensteckdose oder eine beschädigte Leitung). Dann braucht es einen Elektriker, der den Fehler mit einer Isolationsmessung sucht. Den FI nie überbrücken.

Brandgeruch, Rauch oder knisternde Dosen

Schalten Sie den betreffenden Leitungsschutzschalter oder den Hauptschalter aus und berühren Sie verdächtige Teile nicht. Bei Rauch oder Feuer verlassen Sie die Räume und alarmieren die Feuerwehr (118). Erst wenn keine Gefahr mehr besteht, geht es um die Reparatur durch einen Elektriker.

Was kostet ein Elektriker-Einsatz ausserhalb der Arbeitszeit?

Der Stundensatz eines Elektrikers liegt in der Schweiz bei rund CHF 80 bis 150 (Schweizer Kostenübersichten, Stand 2026). Für Einsätze abends, nachts und am Wochenende verrechnen Pikettdienste Zuschläge; Höhe und Zeiten stehen in den Konditionen des jeweiligen Betriebs. Fragen Sie am Telefon nach Zuschlag und Anfahrtspauschale, bevor der Einsatz beginnt. Kann der Stromkreis bis zum nächsten Werktag abgeschaltet bleiben, spart ein regulärer Termin Geld.

Entscheidungshilfe & Praxistipps:

  • Prüfen Sie vor jedem Anruf, ob auch die Nachbarschaft ohne Strom ist — dann ist der Netzbetreiber zuständig, nicht der Elektriker.
  • Notieren Sie, welcher Schalter ausgelöst hat und was zuletzt eingeschaltet wurde; das verkürzt die Fehlersuche.
  • Bei Brand, Rauch oder Verletzten: zuerst 118, 144 oder 112.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie viel kostet ein Elektriker im Notfall?

Grundlage ist der Stundensatz von rund CHF 80 bis 150 (Schweizer Kostenübersichten, Stand 2026). Ausserhalb der Normalarbeitszeit kommen Zuschläge und eine Anfahrtspauschale dazu, deren Höhe je nach Betrieb verschieden ist. Fragen Sie vor dem Einsatz danach.

Welche Notfallnummern gelten in der Schweiz?

Feuerwehr 118, Sanität 144, Polizei 117, Euro-Notruf 112. Für Stromausfälle im Netz ist die Störungsnummer Ihres Netzbetreibers zuständig.

Was tun, wenn die Steckdose knistert oder raucht?

Sofort den zugehörigen Leitungsschutzschalter oder den Hauptschalter ausschalten, die Dose nicht berühren und sie von einem Elektriker prüfen lassen. Bei Rauch oder Feuer die Feuerwehr (118) alarmieren.

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Unverbindlich & direkt von einem konzessionierten Elektrofachbetrieb

Kostenlos und unverbindlich. Ihre Angaben werden zur Bearbeitung an einen konzessionierten Schweizer Elektrofachbetrieb (NIV-Installationsbewilligung Art. 7/9) weitergeleitet.